Warum es keinen Einheitspreis gibt
Eine Website für einen Maler mit drei Leistungen ist etwas anderes als die Seite eines Betriebs mit zehn Gewerken, Karriereseite und Online-Terminbuchung. Deshalb nennen seriöse Anbieter selten einen Preis, ohne vorher nachzufragen. Wichtiger als die Zahl ist ohnehin, was darin enthalten ist.
Sechs Punkte, die den Preis bestimmen
- Anzahl der Leistungen: Jede Leistung sollte eine eigene Seite bekommen, damit sie bei Google gefunden wird. Mehr Leistungen bedeuten mehr Seiten.
- Texte: Schreibst du selbst, oder werden die Texte für dich geschrieben? Gute Texte sind oft der größte Unterschied zwischen einer Website, die Anfragen bringt, und einer, die nur da ist.
- Design: Eine Vorlage oder ein eigenes Design, das zu deinem Betrieb passt.
- Logo und Auftritt: Gibt es schon Logo, Farben und Schrift, oder entsteht das mit?
- Fotos und Video: Eigene Bilder vom Betrieb und von deinen Arbeiten wirken stärker als Stockfotos, brauchen aber einen Termin vor Ort.
- Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Karriereseite, Projektgalerie oder ein Rechner.
Einmal zahlen oder monatlich
Klassisch zahlst du eine Website einmal und kümmerst dich danach selbst um Pflege und Updates. Die Alternative ist eine Website im Abo: Du zahlst eine Einrichtung und danach einen festen Monatsbetrag, Pflege und Änderungen sind dabei. So musst du keine große Summe auf einmal ausgeben, und die Seite bleibt aktuell. Mehr dazu auf Website mieten statt kaufen.
Laufende Kosten nicht vergessen
Auch nach dem Livegang kostet eine Website etwas: Hosting und Domain beim Anbieter, E-Mail-Postfächer, Updates und Sicherheit. Frag immer, was davon im Angebot steckt und was du selbst buchen musst. Achte außerdem darauf, dass Hosting und Domain auf deinen Namen laufen. Dann bleibst du unabhängig, egal mit wem du später arbeitest.
Vorsicht bei Lockpreisen
Manche Anbieter werben mit einem sehr niedrigen Einstiegspreis. Beim Bestellen kommen dann Texte, Design, Suchmaschinenoptimierung oder das Google-Profil einzeln dazu. Am Ende liegt der Betrag oft weit über dem, was auf der Startseite stand. Vergleiche deshalb nie nur den ersten Preis, sondern immer das komplette Paket.
Was ist am Ende teurer?
Eine günstige Website, die keine Anfragen bringt, kostet dich jeden Monat Geld: in Form von Aufträgen, die beim Mitbewerber landen. Eine professionelle Website kostet am Anfang mehr, bringt aber regelmäßig neue Kunden.
Rechne einmal ehrlich: Was bringt dir ein einziger neuer Auftrag ein? Wenn schon ein, zwei Aufträge reichen, um die Website zu bezahlen, ist die Frage nicht mehr, was sie kostet, sondern was sie bringt.
Dabei ist die Website nur ein Teil des Ganzen. Neue Kunden kommen, wenn alles zusammenspielt: ein Angebot, das zur Zielgruppe passt, ein Google-Profil mit guten Bewertungen, eine Website, die überzeugt, auf Wunsch Anzeigen und jemand, der schnell auf Anfragen reagiert. Wer nur die Website möglichst billig einkauft und den Rest dem Zufall überlässt, spart an der falschen Stelle. Die teuerste Website ist die, die nichts bringt.
Checkliste: Was in den Preis gehört
- Texte, die deine Leistungen verständlich erklären
- Eine eigene Seite pro Leistung
- Optimierung für Google und KI-Suchen: Metadaten, Indexierung, strukturierte Daten
- Google-Unternehmensprofil und Bewertungen
- Anruf- und WhatsApp-Button, Anfrage-Formular mit Spamschutz
- Optimierte Bilder und Videos für schnelle Ladezeit
- Cookie-Banner, Impressum, Datenschutz und SSL
- Einrichtung von Hosting, Domain und E-Mail auf deinen Namen
- Auswertung, wie viele Besucher und Anfragen kommen
- Eine Einweisung, damit du Inhalte selbst ändern kannst
Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, frag nach, ob er extra kostet.
Baukasten oder Profi?
Ein Baukasten ist günstig, wenn du Zeit hast und weißt, was du tust. Was meist fehlt, sind klare Texte, eine Struktur für Google und jemand, der darauf achtet, dass aus Besuchern Anfragen werden. Für einen Betrieb, der über die Website Kunden gewinnen will, macht genau das den Unterschied.
So bekommst du eine ehrliche Einschätzung
Beantworte auf unserer Seite sechs kurze Fragen zu Leistungen, Logo, Texten und Bildern. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Einschätzung, unverbindlich. Du hast einen Handwerksbetrieb? Dann schau dir auch Website für Handwerker an.