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Erstgespräch

Website · 2 Min. Lesezeit

Landingpage-Aufbau: Eine Seite, ein Ziel.

Eine Landingpage hat nur eine Aufgabe: Besucher zu einer Anfrage zu bewegen. Ob das klappt, hängt weniger vom Design ab als vom Aufbau. Mit diesen acht Bausteinen in der richtigen Reihenfolge bist du auf der sicheren Seite.

Was eine Landingpage von einer normalen Website unterscheidet

Eine Website zeigt alles, was dein Betrieb macht. Eine Landingpage konzentriert sich auf eine einzige Leistung oder ein Angebot, meist passend zu einer Anzeige oder einem Suchbegriff. Es gibt keine Ablenkung, kein großes Menü und genau eine Handlung, die der Besucher ausführen soll: anrufen, schreiben oder das Formular ausfüllen.

Die 8 Bausteine

  • 1. Klare Überschrift: Was bekommst du, und für wen ist das? In einem Satz.
  • 2. Ein Button direkt oben: Wer schon überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen.
  • 3. Das Problem: Zeig, dass du die Situation des Besuchers verstehst.
  • 4. Der Nutzen: Was ändert sich für ihn? Nicht deine Leistungen, sondern sein Ergebnis.
  • 5. Beweise: Projekte, Vorher-Nachher, Bewertungen, Videos.
  • 6. Der Ablauf: Was passiert nach der Anfrage? Unsicherheit verhindert Anfragen.
  • 7. Häufige Fragen: Die Einwände, die sonst am Telefon kommen würden.
  • 8. Das Formular: So kurz wie möglich. Name, Telefon und ein Feld für die Nachricht reichen oft.

Die häufigsten Fehler

Der größte Fehler: Die Anzeige verspricht etwas anderes als die Seite zeigt. Wer auf „Badsanierung“ klickt und auf einer allgemeinen Startseite landet, ist weg. Ebenfalls häufig: zu lange Formulare, langsame Ladezeiten auf dem Handy und Texte, die nur über den eigenen Betrieb sprechen statt über den Kunden. Auch ein fehlender Button im sichtbaren Bereich kostet viele Anfragen.

Mobil zuerst denken

Die meisten Besucher kommen über das Smartphone. Deshalb sollte jede Landingpage zuerst für kleine Bildschirme gebaut werden: große Schrift, kurze Absätze, ein Button, der beim Scrollen sichtbar bleibt, und ein Formular, das sich mit dem Daumen ausfüllen lässt.

Messen und verbessern

Eine Landingpage ist nie ganz fertig. Mit sauberem Tracking siehst du, wie viele Besucher anfragen und wo sie abspringen. Kleine Tests, etwa eine andere Überschrift oder ein kürzeres Formular, machen oft einen großen Unterschied. Wichtig ist, immer nur eine Sache auf einmal zu ändern, damit du weißt, was gewirkt hat.

Fazit

Ein guter Landingpage-Aufbau folgt den Fragen, die sich ein Besucher stellt, in genau der Reihenfolge, in der er sie stellt. Wer das beherzigt, bekommt aus demselben Werbebudget deutlich mehr Anfragen.

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