Warum Restaurants nach einer Alternative suchen
Bei jeder Bestellung über ein Portal geht ein Teil des Umsatzes als Provision weg. Bei kleinen Margen in der Gastronomie ist das oft genau der Gewinn. Dazu kommt: Der Gast bestellt beim Portal, nicht bei dir. Er sieht dort direkt die Konkurrenz, und du kannst ihn nicht wieder ansprechen, weil dir seine Daten nicht gehören.
Das heißt nicht, dass Portale schlecht sind. Für neue Gäste können sie sinnvoll sein. Das Ziel ist, Stammkunden auf den eigenen Bestellweg zu holen, wo jede Bestellung dir gehört.
So funktioniert die eigene Online-Bestellung
Deine Website bekommt eine Speisekarte mit Warenkorb. Gäste wählen Gerichte und Extras, entscheiden sich für Abholung oder Lieferung und bezahlen online oder bar. Die Bestellung landet sofort bei dir, per Tablet, E-Mail oder Bondrucker in der Küche.
- Speisekarte, die du selbst ändern kannst, auch Preise und ausverkaufte Gerichte
- Abholung, Lieferung oder beides, mit Liefergebiet und Mindestbestellwert
- Bezahlung per PayPal, Karte oder bar
- Öffnungs- und Lieferzeiten, die automatisch berücksichtigt werden
- Keine Provision pro Bestellung, nur die üblichen Zahlungsgebühren
Ohne Google Maps geht nichts
In der Gastronomie entscheidet sich fast alles auf Google Maps. Wer „Döner in der Nähe“ oder „Pizza liefern“ sucht, sieht zuerst die Karte. Dein Google-Unternehmensprofil muss deshalb vollständig sein: richtige Kategorie, Öffnungszeiten, echte Fotos von Gerichten und Laden, Speisekarte und vor allem ein Link zu deiner eigenen Bestellseite. Gute, regelmäßige Bewertungen sorgen dafür, dass du in der Karte nach oben rutschst.
Stammkunden auf den eigenen Weg holen
Die eigene Bestellseite bringt nur etwas, wenn die Gäste davon wissen. Leg jeder Portal-Bestellung einen kleinen Flyer mit QR-Code bei, am besten mit einem Vorteil für die Direktbestellung, etwa ein Getränk oder ein Dessert gratis. Dasselbe gilt für Aufsteller an der Theke, Tischaufsteller und Kassenbons. Auch Social Media hilft: ein kurzes Video aus der Küche, ein Tagesgericht, ein Blick hinter die Theke.
Worauf du achten solltest
Eine Bestellseite muss auf dem Handy schnell und einfach sein, sonst bestellt der Gast doch wieder beim Portal. Dazu gehören ein rechtssicheres Impressum, Datenschutz, Allergene und Zusatzstoffe sowie klare Angaben zu Lieferzeiten. Plane außerdem, wer in Stoßzeiten die Bestellungen annimmt, damit nichts untergeht.
Fazit
Eine eigene Online-Bestellung ist für viele Restaurants die beste Lieferando-Alternative. Nicht als kompletter Ersatz am ersten Tag, sondern als zweiter Weg, der Schritt für Schritt wächst. Jede Bestellung, die über deine Seite kommt, bringt mehr Gewinn und einen Gast, den du wieder erreichen kannst.