Warum Google Maps für die Gastronomie so wichtig ist
Laut Zahlen, die auf dem internationalen Gastronomie-Tourismus-Kongress Discover-Eat 2025 vorgestellt wurden, schauen 90 Prozent der Menschen bei Google nach, bevor sie entscheiden, wo sie essen. 95 Prozent lesen vor einer Reservierung Bewertungen. Der Weg ins Restaurant beginnt also fast immer auf dem Bildschirm.
Touristen haben keine Empfehlungen von Freunden und kennen die Gegend nicht. Für sie ist die Karte der einzige Anhaltspunkt: Was ist in der Nähe? Was ist gerade geöffnet? Was sagen andere? Wer dort nicht gut aussieht, existiert für diese Gäste nicht, egal wie gut das Essen ist.
Was Gäste in deinem Profil sehen wollen
- Fotos der Gerichte: In einer US-Umfrage von Owner.com unter 1.300 Gästen gaben 84 Prozent an, vor einer Bestellung gezielt nach Fotos der Gerichte zu suchen.
- Die Speisekarte: Aktuell, mit Preisen und als Link oder direkt im Profil.
- Öffnungszeiten: Korrekt, auch an Feiertagen und in der Saison. Nichts verärgert mehr als eine verschlossene Tür.
- Bewertungen und Antworten: Viele, aktuelle Bewertungen und freundliche Antworten darauf.
- Reservieren oder bestellen: Ein direkter Weg, am besten über die eigene Website.
So kommst du in der Kartensuche nach oben
Google bewertet lokale Ergebnisse vor allem nach drei Dingen: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Entfernung kannst du nicht ändern, die anderen beiden schon.
- Wähle die genaueste Hauptkategorie, etwa „Türkisches Restaurant“ statt nur „Restaurant“.
- Lade regelmäßig neue, echte Fotos hoch: Gerichte, Gastraum, Außenbereich, Team.
- Bitte zufriedene Gäste aktiv um eine Bewertung, mit QR-Code auf dem Tisch oder der Rechnung.
- Beantworte jede Bewertung, auch die kritischen, sachlich und freundlich.
- Verlinke auf deine eigene Website mit Speisekarte, nicht nur auf ein Lieferportal.
- Halte Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich: Website, Google, Tripadvisor, Social Media.
Touristen gezielt ansprechen
In touristischen Lagen lohnt es sich, ein paar Dinge zusätzlich zu beachten. Gäste aus dem Ausland lesen Bewertungen in ihrer Sprache und freuen sich über eine Speisekarte auf Englisch. Fotos von Außenbereich, Ausblick oder besonderem Ambiente wirken stärker als bei Stammgästen. Und Merkmale wie „Terrasse“, „vegetarische Gerichte“ oder „Kartenzahlung“ im Profil helfen, bei passenden Suchen zu erscheinen.
Profil und Website gehören zusammen
Das Google-Profil holt den Gast, die Website überzeugt ihn. Wer auf „Website“ klickt, will meist die Speisekarte sehen und reservieren oder bestellen. Eine schnelle, mobile Seite mit guten Fotos, Karte und Online-Bestellung macht aus dem Klick einen Gast, ohne Provision an ein Portal.
Fazit
Für Restaurants ist Google Maps das neue Schaufenster. Ein gepflegtes Profil mit echten Fotos, aktueller Karte und vielen Bewertungen bringt Gäste, die sonst einfach vorbeigelaufen wären, vor allem in Städten mit vielen Besuchern.