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Erstgespräch

Recruiting · 2 Min. Lesezeit

Recruiting-Video: Zeig, wie es bei dir wirklich ist.

Bewerber wollen wissen, mit wem sie arbeiten, wie der Alltag aussieht und ob die Chemie stimmt. Keine Stellenanzeige beantwortet das so gut wie ein kurzes, ehrliches Video aus deinem Betrieb.

Warum Video im Recruiting so gut funktioniert

Ein Wechsel ist für Fachkräfte ein großer Schritt. Sie geben einen sicheren Job auf für etwas, das sie nicht kennen. Ein Video nimmt diese Unsicherheit: Man sieht das Team, die Fahrzeuge, das Werkzeug, den Ton untereinander. Wer danach anruft, hat sich schon ein Bild gemacht und passt meistens besser als jemand, der auf eine anonyme Anzeige reagiert.

Was in ein Recruiting-Video gehört

  • Mitarbeitende statt Chef-Monolog: Kollegen erzählen glaubwürdiger, warum sie gern hier arbeiten.
  • Der echte Alltag: Morgens auf dem Hof, auf der Baustelle, in der Pause.
  • Die harten Fakten: Arbeitszeiten, Einsatzgebiet, Fahrzeug, Ausstattung, Weiterbildung.
  • Was euch unterscheidet: Moderne Maschinen, feste Teams, kein Wochenenddienst, was immer bei dir stimmt.
  • Ein klarer nächster Schritt: „Ruf an“ oder „Bewirb dich in zwei Minuten“, mit Link.

Länge und Format

Für Social Media reichen 30 bis 60 Sekunden im Hochformat. Für die Karriereseite darf es länger sein, zwei bis drei Minuten, im Querformat. Am besten drehst du beides an einem Tag. Untertitel sind Pflicht, weil die meisten Videos auf dem Handy ohne Ton laufen. Die ersten drei Sekunden entscheiden, ob jemand weiterschaut, also direkt mit einem Gesicht oder einer starken Aussage starten.

Typische Fehler

  • Zu glatt und gestellt: Bewerber merken sofort, wenn es nach Werbeagentur aussieht und nicht nach Betrieb.
  • Nur der Chef spricht: Wirkt schnell wie eine Rede statt wie ein Einblick.
  • Keine Infos: Schöne Bilder ohne Arbeitszeiten oder Einsatzgebiet bringen Klicks, aber keine Bewerbungen.
  • Kein Weg zur Bewerbung: Das Video endet und niemand weiß, was jetzt zu tun ist.

Wo du das Video einsetzt

Auf der Karriereseite ganz oben, in Stellenanzeigen, auf Instagram, Facebook und TikTok und als Anzeige in Social-Recruiting-Kampagnen. Gerade bezahlte Anzeigen mit echtem Video erreichen Fachkräfte, die gar nicht aktiv suchen, aber offen für etwas Neues sind. Auch im Google-Unternehmensprofil und auf YouTube lohnt sich ein Upload.

Fazit

Ein gutes Recruiting-Video ist kein Imagefilm, sondern ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen. Es filtert die Falschen heraus und überzeugt die Richtigen, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet.

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